Wenn das Finanzamt den Geschäftsführer belangt: wie Steuerschulden der Gesellschaft Ihr Vermögen erreichen, das Haftungsverfahren und was der Oberste Gerichtshof jetzt vom Finanzamt verlangt

Eine GmbH behält ihre Steuerschulden nicht immer für sich: Das Abgabengesetz erlaubt dem Finanzamt, einen Geschäftsführer dafür haftbar zu erklären, gesamtschuldnerisch oder nach der Zahlungsunfähigkeit der Gesellschaft, mit Geldbußen bei manchen Tatbeständen und ohne sie bei anderen. Seit 2023 verlangt der Oberste Gerichtshof ein bewiesenes Verhalten, keinen Titel im Register, und hat festgelegt, wann die vier Jahre nach einer Insolvenz beginnen. Verfahren, Fristen, Ermäßigungen, Verteidigung.

Wenn das Finanzamt den Geschäftsführer belangt: wie Steuerschulden der Gesellschaft Ihr Vermögen erreichen, das Haftungsverfahren und was der Oberste Gerichtshof jetzt vom Finanzamt verlangt

Eine kleine Gesellschaft in Caleta de Fuste stellte 2023 den Betrieb ein, mit zwei eingereichten und nie bezahlten Umsatzsteuererklärungen, einem Körperschaftsteuerbescheid, den sie nicht begleichen konnte, und einer daran hängenden Geldbuße. Ihre alleinige Geschäftsführerin ließ die Gesellschaft still werden, kündigte die Räume und fand eine Anstellung. Im Oktober 2026 erreicht ein Brief der Beitreibungsstelle des Finanzamts ihre Wohnung: ein acuerdo de inicio del procedimiento de declaración de responsabilidad, die Eröffnung eines Verfahrens, um sie persönlich für die Schulden der Gesellschaft haftbar zu erklären, mit fünfzehn Tagen zur Antwort. Die Gesellschaft war beschränkt haftend; ihre Haftung, dachte sie, sei es ebenso. Dieser Artikel erklärt, wie das spanische Abgabengesetz dem Finanzamt erlaubt, auf das eigene Vermögen eines Geschäftsführers zuzugreifen, welche Tatbestände es nutzt und was jeder abdeckt, was der Oberste Gerichtshof seit 2023 vom Finanzamt verlangt, bevor eine Haftungsableitung Bestand hat, wie das Verfahren Schritt für Schritt abläuft und was die Rechnung enthält, wie sich eine Geschäftsführerin verteidigt und wie lange das Finanzamt Zeit hat, wie die Sozialversicherungskasse dasselbe nach eigenen Regeln tut, und was eine ordentlich durchgeführte Schließung ändert.

Zwei Türen zur Tasche des Geschäftsführers

Das spanische Recht gibt einem Gläubiger zwei Wege zum Privatvermögen eines Geschäftsführers, und sie sind nicht dieselben. Der erste steht jedem Gläubiger offen und führt über das Kapitalgesellschaftsgesetz: Ein Geschäftsführer, der das Eigenkapital der Gesellschaft unter die Hälfte des Stammkapitals fallen sieht und die Versammlung nicht binnen zwei Monaten einberuft, haftet gesamtschuldnerisch für die danach entstandenen Schulden, eine Regel, die die Schwesterkanzlei in ihrem Artikel über den Geschäftsführer, der die Schulden der Gesellschaft aus eigener Tasche zahlt erklärt. Der zweite steht allein der Steuerverwaltung offen und führt über das Abgabengesetz, Ley 58/2003: Das Finanzamt klagt nicht, es erklärt. Artikel 41 setzt den Rahmen: La ley podrá configurar como responsables solidarios o subsidiarios de la deuda tributaria, junto a los deudores principales, a otras personas o entidades, das Gesetz kann andere Personen oder Einheiten neben den Hauptschuldnern als gesamtschuldnerisch oder subsidiär Haftende für die Steuerschuld bestimmen, und Salvo precepto legal expreso en contrario, la responsabilidad será siempre subsidiaria, sofern ein Gesetz nichts anderes sagt, ist die Haftung immer subsidiär.

Subsidiär ist das Wort, das für einen Geschäftsführer zählt. Es bedeutet, dass das Finanzamt zuerst die Gesellschaft ausschöpfen muss: La derivación de la acción administrativa a los responsables subsidiarios requerirá la previa declaración de fallido del deudor principal y de los responsables solidarios, die Ableitung auf die subsidiär Haftenden verlangt die vorherige Erklärung des Hauptschuldners und der gesamtschuldnerisch Haftenden zu fallidos, zahlungsunfähigen Schuldnern (Artikel 41). Die Beitreibungsverordnung, Real Decreto 939/2005, definiert das Wort: Se considerarán fallidos aquellos obligados al pago respecto de los cuales se ignore la existencia de bienes o derechos embargables o realizables para el cobro del débito, Schuldner gelten als fallidos, wenn keine pfändbaren oder verwertbaren Vermögenswerte zur Einziehung der Schuld bekannt sind, und die Erklärung kann vollständig oder teilweise sein (Artikel 61). Erst dann, Una vez declarados fallidos los deudores principales y los responsables solidarios, la acción de cobro se dirigirá frente al responsable subsidiario, richtet sich die Einziehung gegen den subsidiär Haftenden. Was der Geschäftsführer dann schuldet, ist grundsätzlich la totalidad de la deuda tributaria exigida en período voluntario, die gesamte in der freiwilligen Zahlungsfrist geforderte Steuerschuld (Artikel 41), mit einer eigenen Regel für Geldbußen, auf die dieser Artikel weiter unten kommt.

Die Tatbestände, die Geschäftsführer treffen, und wie weit jeder reicht

Das Gesetz zählt die Tatbestände in den Artikeln 42 und 43 auf, und vier davon sind für die Menschen geschrieben, die eine Gesellschaft führen. Der erste ist gesamtschuldnerisch, nicht subsidiär, und er ist der härteste: Artikel 42 macht gesamtschuldnerisch haftbar Las que sean causantes o colaboren activamente en la realización de una infracción tributaria, diejenigen, die eine Steuerzuwiderhandlung verursachen oder aktiv daran mitwirken, und fügt hinzu, dass Su responsabilidad también se extenderá a la sanción, ihre Haftung sich auch auf die Geldbuße erstreckt. Ein Geschäftsführer, der eine Erklärung unterschreibt, von der er weiß, dass sie falsch ist, steht in diesem Tatbestand, und das Finanzamt muss nicht warten, bis die Gesellschaft für zahlungsunfähig erklärt ist. Der zweite ist der Tatbestand des Artikels 42.2, für jeden, Geschäftsführer oder nicht, der beim Verschwinden der Vermögenswerte hilft: Las que sean causantes o colaboren en la ocultación o transmisión de bienes o derechos del obligado al pago con la finalidad de impedir la actuación de la Administración tributaria, diejenigen, die das Verbergen oder Übertragen von Vermögenswerten des Zahlungspflichtigen verursachen oder daran mitwirken, um das Handeln der Verwaltung zu verhindern. Seine Reichweite ist gedeckelt, hasta el importe del valor de los bienes o derechos que se hubieran podido embargar o enajenar por la Administración tributaria, bis zum Wert der Vermögenswerte, die das Finanzamt hätte pfänden oder verwerten können, aber er umfasst Geldbußen, Zuschläge und Zinsen, kennt keine Ermäßigung und erlaubt dem Haftenden nur, den Gesamtumfang der Haftung zu bestreiten, nicht die zugrunde liegenden Bescheide.

Die beiden subsidiären Tatbestände sind die, denen die meisten Geschäftsführer begegnen. Artikel 43.1.a erfasst los administradores de hecho o de derecho de las personas jurídicas que, habiendo éstas cometido infracciones tributarias, no hubiesen realizado los actos necesarios que sean de su incumbencia para el cumplimiento de las obligaciones y deberes tributarios, hubiesen consentido el incumplimiento por quienes de ellos dependan o hubiesen adoptado acuerdos que posibilitasen las infracciones, die faktischen oder rechtlichen Geschäftsführer juristischer Personen, die Steuerzuwiderhandlungen begangen haben, und die die in ihren Aufgabenbereich fallenden Handlungen zur Erfüllung der Steuerpflichten nicht vorgenommen, die Nichterfüllung durch ihnen Unterstellte geduldet oder Beschlüsse gefasst haben, die die Zuwiderhandlungen ermöglichten; auch hier Su responsabilidad también se extenderá a las sanciones, erstreckt sich die Haftung auf die Geldbußen. Artikel 43.1.b erfasst Los administradores de hecho o de derecho de aquellas personas jurídicas que hayan cesado en sus actividades, por las obligaciones tributarias devengadas de éstas que se encuentren pendientes en el momento del cese, siempre que no hubieran hecho lo necesario para su pago o hubieren adoptado acuerdos o tomado medidas causantes del impago, die faktischen oder rechtlichen Geschäftsführer juristischer Personen, die ihre Tätigkeit eingestellt haben, für die entstandenen und bei der Einstellung offenen Steuerpflichten, sofern sie nicht das Nötige für deren Zahlung getan oder Beschlüsse gefasst oder Maßnahmen ergriffen haben, die die Nichtzahlung verursachten. Unter diesem Buchstaben braucht es keine Zuwiderhandlung, und keine Geldbuße reist mit: Es ist der Tatbestand der Gesellschaft, die einfach aufgehört hat, und das ist der Fall von Caleta de Fuste. Ein dritter subsidiärer Tatbestand, Artikel 43.2, wurde für die Gesellschaft geschrieben, die weiter Umsatzsteuer- oder Quellensteuererklärungen einreicht, ohne sie zu bezahlen, cuando, existiendo continuidad en el ejercicio de la actividad, la presentación de autoliquidaciones sin ingreso por tales conceptos tributarios sea reiterativa y pueda acreditarse que dicha presentación no obedece a una intención real de cumplir la obligación tributaria objeto de autoliquidación, wenn die Tätigkeit fortgeführt wird, die Einreichung ohne Zahlung wiederholt erfolgt und nachgewiesen werden kann, dass sie keiner wirklichen Zahlungsabsicht entspricht; Wiederholung bedeutet die Hälfte oder mehr der Erklärungen eines Kalenderjahres, und eine Erklärung, für die das Finanzamt eine Stundung gewährt hat, zählt nicht.

Der Tatbestand Wer, wofür und wie weit
Einen Verstoß verursachen oder aktiv daran mitwirken (42.1.a) Solidarisch: Das Finanzamt kann zu Ihnen kommen, ohne zuerst die Gesellschaft auszuschöpfen; die ganze Schuld und die Geldbuße
Vermögen der Gesellschaft verbergen oder übertragen (42.2.a) Solidarisch, jeder Beteiligte; gedeckelt auf den Wert des Verborgenen; Geldbußen, Zuschläge und Zinsen eingeschlossen; keine Ermäßigung, keine Anfechtung der Bescheide
Geschäftsführer einer Gesellschaft, die Verstöße beging (43.1.a) Subsidiär, nachdem die Gesellschaft für zahlungsunfähig erklärt wurde; die Schuld und die Geldbußen; ein eigenes schuldhaftes Verhalten muss bewiesen werden
Geschäftsführer einer Gesellschaft, die ihre Tätigkeit einstellte (43.1.b) Subsidiär; die bei der Einstellung offenen Schulden, wenn Sie nicht das Nötige zu ihrer Zahlung getan haben; keine Geldbußen
Wiederholte Erklärungen ohne Zahlung (43.2) Subsidiär; Umsatz- und Quellensteuer des Jahres, in dem die Hälfte oder mehr der Erklärungen unbezahlt eingereicht wurden, ohne wirkliche Zahlungsabsicht
Liquidator oder Verwalter in der Insolvenz (43.1.c) Subsidiär; die vor der Liquidation oder Insolvenz entstandenen Pflichten, die nicht ordnungsgemäß erledigt wurden
Gesellschafter einer aufgelösten und liquidierten Gesellschaft (40.1) Nachfolger, nicht Haftender: bis zum Anteil aus der Liquidation und bevor irgendein Geschäftsführer belangt wird, so der Oberste Gerichtshof im Juni 2026

Was der Oberste Gerichtshof seit 2023 verlangt: ein Verhalten, kein Titel

Jahrelang war die Ableitung auf einen Geschäftsführer nach Artikel 43.1.a fast automatisch: Die Gesellschaft war mit einer Geldbuße belegt, die Gesellschaft war zahlungsunfähig, der Geschäftsführer stand im Handelsregister, der Bescheid folgte. Die Verwaltungskammer des Obersten Gerichtshofs hat diesen Automatismus in einer Reihe von Urteilen abgebaut, denen jeder Ableitungsbescheid des Jahres 2026 nun standhalten muss. Am 2. Oktober 2023, im Urteil 1217/2023, erklärte sie, dass La responsabilidad tributaria subsidiaria del artículo 43.1.a) de la LGT posee naturaleza sancionadora, die subsidiäre Steuerhaftung des Artikels 43.1.a sanktionierender Natur ist, mit den Folgen, die sich daraus für die Rechte der Person ergeben. Am 20. Mai 2025, im Urteil 594/2025, zog sie diese Folgen. Die erste ist das Ende der verschuldensunabhängigen Haftung: Entre las garantías que amparan al responsable tributario subsidiario, como consecuencia de la naturaleza sancionadora de esta categoría de responsabilidad, está la interdicción de una responsabilidad objetiva del administrador, que resultaría en caso de que la responsabilidad subsidiaria atendiera en exclusiva a la condición de administrador de la persona jurídica, pues se vulneraría el principio de presunción de inocencia, zu den Garantien, die den subsidiär Haftenden schützen, gehört als Folge der sanktionierenden Natur dieser Haftungskategorie das Verbot einer objektiven Haftung des Geschäftsführers, die entstünde, wenn die subsidiäre Haftung allein an die Eigenschaft als Geschäftsführer anknüpfte, denn das verletzte die Unschuldsvermutung. Die zweite ist die Beweislast: Ello comporta que le corresponderá a la Administración la carga de acreditar la existencia de una acción u omisión imputable y culpable por parte del responsable subsidiario, es obliegt der Verwaltung, eine zurechenbare und schuldhafte Handlung oder Unterlassung des subsidiär Haftenden nachzuweisen, und die Zweifel, fügte der Gerichtshof hinzu, werden zugunsten des Geschäftsführers aufgelöst.

Am 1. Juli 2025, im Urteil 901/2025, sagte der Gerichtshof, was das für das Papier selbst bedeutet: Es cierto que la de administrador de la sociedad es condición necesaria para que proceda la derivación de la responsabilidad subsidiaria del artículo 43.1, pero no es suficiente, die Eigenschaft als Geschäftsführer der Gesellschaft ist eine notwendige Bedingung für die Ableitung, aber keine hinreichende, und Debe la Administración tributaria explicitar y concretar, cada vez que derive la responsabilidad, la conducta del administrador que llevó a materializar los incumplimientos antijurídicos desencadenantes de las sanciones impuestas a la sociedad, die Steuerverwaltung muss bei jeder Ableitung ausdrücklich und konkret das Verhalten des Geschäftsführers benennen, das zu den Verstößen hinter den gegen die Gesellschaft verhängten Geldbußen führte; La mera referencia genérica a las obligaciones del cargo previstas en la legislación mercantil, no basta para anudar la responsabilidad de quien fue administrador, der bloße allgemeine Verweis auf die Pflichten des Amtes nach dem Gesellschaftsrecht genügt nicht, und ebenso wenig die Eintragung im Handelsregister. Die Linie hielt 2026. Am 18. Juni 2026, im Urteil 766/2026, hatte ein Madrider Gericht einem alleinigen Geschäftsführer gesagt, dass no basta al demandante alegar falta de prueba, sino que es él quien debe demostrar, qué actividad había desplegado para presentar autoliquidaciones correctas, es ihm nicht genüge, fehlenden Beweis zu rügen, sondern er zeigen müsse, was er für korrekte Erklärungen getan habe; die Staatsanwaltschaft gab angesichts der Doktrin von 2025 die Verteidigung auf, und der Oberste Gerichtshof hob das Urteil und mit ihm die Ableitung auf.

Zwei weitere Urteile legen die Reihenfolge fest, in der das Finanzamt vorgehen muss. Am 5. November 2025, im Urteil 1416/2025, entschied der Gerichtshof, dass das Finanzamt, wenn der in einer Ableitungsakte benannte Geschäftsführer auf eine andere Person als möglichen Gesamtschuldner hinweist, mit Tatsachen, die den Hinweis vernünftig machen, la Administración tributaria está obligada a indagar y comprobar la realidad de tales indicios de forma previa a la declaración de responsabilidad subsidiaria; y cuando considere que no concurren, debe exteriorizar el fundamento de su decisión, verpflichtet ist, diese Hinweise vor der Erklärung der subsidiären Haftung zu prüfen und, wenn es sie für unbegründet hält, die Gründe seiner Entscheidung darzulegen. Und am 18. Juni 2026, im Urteil 764/2026, zog es die Linie für die aufgelöste und liquidierte Gesellschaft: Ihre Pflichten gehen kraft Gesetzes auf die Gesellschafter über, bis zu dem, was jeder in der Liquidation erhielt, sodass No cabe derivar, por vía de responsabilidad tributaria del artículo 43 LGT, las deudas de una sociedad liquidada y disuelta, die Schulden einer liquidierten und aufgelösten Gesellschaft nicht über Artikel 43 abgeleitet werden können, und das Finanzamt die Gesellschafter für zahlungsunfähig erklären muss, bevor es sich überhaupt an einen Geschäftsführer wendet.

Das Verfahren Schritt für Schritt, und was die Rechnung enthält

Die Ableitung ist ein Verwaltungsakt mit eigenem Verfahren, und die Fristen darin sind kurz. Die Beitreibungsstelle eröffnet es: El procedimiento de declaración de responsabilidad se iniciará mediante acuerdo dictado por el órgano de recaudación competente que deberá ser notificado al interesado, das Verfahren zur Haftungserklärung beginnt mit einem Beschluss der zuständigen Beitreibungsstelle, der dem Betroffenen zuzustellen ist, und El trámite de audiencia será de 15 días contados a partir del día siguiente al de la notificación de la apertura de dicho plazo, die Anhörungsfrist beträgt fünfzehn Tage ab dem Tag nach dieser Zustellung (Real Decreto 939/2005, Artikel 124). Das Gesetz fügt hinzu, dass die Anhörung die Stimme des Geschäftsführers nicht erschöpft: El trámite de audiencia previo a los responsables no excluirá el derecho que también les asiste a formular con anterioridad a dicho trámite las alegaciones que estimen pertinentes y a aportar la documentación que consideren necesaria, die vorherige Anhörung schließt das Recht nicht aus, schon davor Einwendungen vorzubringen und Unterlagen einzureichen (Artikel 174). Auch die Behörde hat eine Uhr: El plazo máximo para la notificación de la resolución del procedimiento será de seis meses, die Entscheidung des Verfahrens muss binnen sechs Monaten ab der Eröffnung zugestellt werden (Artikel 124), und die Haftung kann en cualquier momento posterior a la práctica de la liquidación o a la presentación de la autoliquidación erklärt werden, jederzeit nach dem Bescheid oder der Selbstveranlagung, was für einen subsidiär Haftenden nach der Zahlungsunfähigkeitserklärung der Gesellschaft und bei einer liquidierten Gesellschaft ihrer Gesellschafter bedeutet (Artikel 174 und 176). Vor alledem darf das Finanzamt einfrieren: Artikel 41 erlaubt ihm, die Sicherungsmaßnahmen des Artikels 81 zu ergreifen und das Vermögen des Geschäftsführers mit seinen Prüfungsbefugnissen zu untersuchen, bevor die Erklärung ergeht.

Der Bescheid, der das Verfahren beendet, muss drei Dinge enthalten, und jedes ist ein Griff für die Verteidigung: Texto íntegro del acuerdo de declaración de responsabilidad, con indicación del presupuesto de hecho habilitante y las liquidaciones a las que alcanza dicho presupuesto, den vollständigen Text mit den haftungsbegründenden Tatsachen und den erfassten Bescheiden, die Rechtsbehelfe mit Stelle und Frist, und Lugar, plazo y forma en que deba ser satisfecho el importe exigido al responsable, wo, wann und wie der geforderte Betrag zu zahlen ist (Artikel 174). Die Zahlungsfrist ist die gewöhnliche für festgesetzte Schulden: bis zum Zwanzigsten des Folgemonats, wenn der Bescheid in der ersten Monatshälfte eingeht, bis zum Fünften des übernächsten Monats, wenn er in der zweiten eingeht (Artikel 62). Wird sie versäumt, beginnt die Vollstreckungsphase gegen die Geschäftsführerin selbst, mit den Zuschlägen des Artikels 28, 5 % vor Zustellung der Vollstreckungsanordnung, 10 % innerhalb von deren Zahlungsfrist und 20 % danach, plus Zinsen, und mit der Kontopfändung über Nacht, die einer unbezahlten Vollstreckungsanordnung folgt. Zahlt sie, hat der Geschäftsführer derecho de reembolso frente al deudor principal en los términos previstos en la legislación civil, ein Erstattungsrecht gegen den Hauptschuldner nach dem Zivilrecht (Artikel 41), ein Recht, das genau so viel wert ist wie die Gesellschaft.

Geldbußen folgen einer eigenen Regel. La responsabilidad no alcanzará a las sanciones, salvo las excepciones que en esta u otra ley se establezcan, die Haftung erstreckt sich nicht auf Geldbußen, außer das Gesetz sagt es (Artikel 41), und das Gesetz sagt es für den Mitwirkenden des 42.1.a, den Vermögensverschleierer des 42.2.a und den Geschäftsführer des 43.1.a, nicht aber für den Geschäftsführer einer Gesellschaft, die bloß aufgehört hat. Wo Geldbußen mitreisen, wird dem Geschäftsführer angeboten, was der Gesellschaft angeboten wurde: Der abgeleitete Betrag wird ohne die Einverständnisermäßigung der Gesellschaft berechnet, und se dará trámite de conformidad al responsable en la propuesta de declaración de responsabilidad, dem Haftenden wird im Vorschlag der Haftungserklärung die Gelegenheit zum Einverständnis gegeben, was die Geldbuße um 30 % senkt; weitere 40 % entfallen nach Artikel 188.3, wenn der ermäßigte Betrag in der freiwilligen Frist ohne Rechtsbehelf bezahlt wird. Der Preis des Nachlasses ist Schweigen: La reducción obtenida por el responsable se le exigirá sin más trámite en el caso de que presente cualquier recurso o reclamación frente al acuerdo de declaración de responsabilidad, die vom Haftenden erlangte Ermäßigung wird ohne weiteres zurückgefordert, wenn er irgendeinen Rechtsbehelf gegen den Haftungsbescheid einlegt (Artikel 41). Die Ermäßigungen gelten nicht für den Verschleierungstatbestand des Artikels 42.2. Ordnet ein Gericht dem Finanzamt an, dieses Einverständnis nachträglich anzubieten, hat das Finanzamt einen Monat zur Ausführung, und der Oberste Gerichtshof entschied am 6. März 2026, im Urteil 275/2026, dass das Versäumen dieses Monats die Ableitung nicht aufhebt, aber die Zinsen stoppt.

Sich verteidigen: die Bescheide, die Akte und die Aussetzung

Das Gesetz gibt dem Haftenden etwas, das die Gesellschaft vielleicht verloren hat: das Recht, die Bescheide neu aufzurollen. En el recurso o reclamación contra el acuerdo de derivación de responsabilidad podrá impugnarse el presupuesto de hecho habilitante y las liquidaciones a las que alcanza dicho presupuesto, im Rechtsbehelf gegen den Ableitungsbescheid können sowohl die haftungsbegründenden Tatsachen als auch die erfassten Bescheide angefochten werden, wobei das Ergebnis nur den Betrag des Haftenden selbst ändert, nicht die für andere bestandskräftig gewordenen Bescheide (Artikel 174). Der Oberste Gerichtshof hat dieses Recht weit gelesen. Am 28. Juni 2024, im Urteil 1156/2024, wiederholte er, dass die Vorschrift permite impugnar, sometiendo a controversia, por razones de forma o fondo, los recursos o reclamaciones del declarado responsable contra las liquidaciones y sanciones que se le derivaron, aun cuando éstas ya hubiesen sido enjuiciadas por sentencia judicial firme a instancias de los obligados principales, es dem für haftbar Erklärten erlaubt, die ihm abgeleiteten Bescheide und Geldbußen in Form und Sache anzufechten, selbst wenn ein vom Hauptschuldner erwirktes rechtskräftiges Urteil bereits über sie entschieden hat. Am 18. März 2026, im Urteil 332/2026, kam die Akte hinzu: deben integrarse en el expediente de declaración de responsabilidad tributaria los antecedentes de los procedimientos de comprobación que dieron lugar a las liquidaciones cuyas deudas se derivan, die Vorgänge der Prüfungsverfahren, die zu den abgeleiteten Bescheiden führten, müssen Teil der Ableitungsakte sein, der Geschäftsführer muss sie nicht angefordert haben, und Las consecuencias que derivan de la existencia de defectos en el expediente remitido deben pesar sobre la Administración, die Folgen einer mangelhaften Akte fallen auf die Verwaltung. Am 17. April 2026, im Urteil 465/2026, wurde dasselbe Recht für einen Geschäftsführer auf Teneriffa bestätigt, den die kanarische Steuerbehörde wegen der Regionalsteuern einer Gesellschaft belangte: Der Geschäftsführer darf die Tatsachen und das Recht des gegen die Gesellschaft ergangenen Bescheids bestreiten, weil sie den Fall gegen ihn entscheiden, auch wenn in jenem Fall das Recht gewahrt worden war und die Ableitung Bestand hatte.

Der Bescheid muss dem Geschäftsführer auch sagen, wie er Rechtsbehelf einlegt, und der Gerichtshof entschied am 23. Juli 2026, im Urteil 987/2026, dass die Mitteilung nur die Rechtsbehelfe gegen den Bescheid selbst nennen muss, mit Stelle und Frist; das weitere Recht des Artikels 174.5 besteht kraft Gesetzes, ob der Brief es erwähnt oder nicht, und ein Versäumnis in der Mitteilung kann nie gegen den Geschäftsführer verwendet werden. Was ein Rechtsbehelf für sich allein nicht tut, ist die Zahlung der Schuld zu stoppen. Artikel 212 setzt Geldbußen bei Anfechtung automatisch aus, La ejecución de las sanciones quedará automáticamente suspendida en periodo voluntario sin necesidad de aportar garantías hasta que sean firmes en vía administrativa, und erstreckt das auf die einem Haftenden abgeleiteten Geldbußen; aber En ningún caso será objeto de suspensión automática por este precepto la deuda tributaria objeto de derivación, die abgeleitete Steuerschuld wird nie automatisch ausgesetzt, und der Gerichtshof entschied in seinem Urteil von 2023, dass dieser Unterschied verfassungsgemäß ist. Die abgeleitete Schuld wird nur gegen Sicherheit ausgesetzt, und der Weg ist der übliche: ein Einspruch oder eine Beschwerde beim regionalen Wirtschaftsverwaltungsgericht binnen eines Monats, danach die Gerichte.

Vier Jahre, und was die Insolvenz der Gesellschaft mit ihnen macht

Das Recht des Finanzamts, Zahlung zu verlangen, verjährt in vier Jahren (Artikel 66), und für Haftende legt Artikel 67 den Beginn fest. Für einen gesamtschuldnerisch Haftenden läuft sie desde el día siguiente a la finalización del plazo de pago en periodo voluntario del deudor principal, ab dem Tag nach dem Ende der freiwilligen Zahlungsfrist des Hauptschuldners, oder ab den späteren Tatsachen, die die Haftung begründeten. Für einen subsidiär Haftenden el plazo de prescripción comenzará a computarse desde la notificación de la última actuación recaudatoria practicada al deudor principal o a cualquiera de los responsables solidarios, beginnt die Frist mit der Zustellung der letzten Beitreibungshandlung gegen den Hauptschuldner oder einen gesamtschuldnerisch Haftenden, was in der Praxis die Zahlungsunfähigkeitserklärung bedeutet. Jede Unterbrechung gegen die Gesellschaft zählt gegen den Geschäftsführer: Interrumpido el plazo de prescripción para un obligado tributario, dicho efecto se extiende a todos los demás obligados, incluidos los responsables, ist die Frist für einen Pflichtigen unterbrochen, erstreckt sich die Wirkung auf alle anderen Pflichtigen, einschließlich der Haftenden (Artikel 68). Deshalb können die vier Jahre eines Geschäftsführers lange nach der Entstehung der Gesellschaftsschuld beginnen: Eine Gesellschaft, die 2023 aufhörte und 2026 für zahlungsunfähig erklärt wurde, hat einen bis 2030 exponierten Geschäftsführer.

Der Oberste Gerichtshof hat eine Tür geschlossen, die das Finanzamt offen zu halten pflegte. Ist die Gesellschaft im Insolvenzverfahren, kann die Zahlungsunfähigkeitserklärung Jahre nach dem Zeitpunkt kommen, zu dem jeder weiß, dass nichts zu holen ist. Am 30. April 2026, im Urteil 545/2026, entschied der Gerichtshof, dass die vier Jahre nicht darauf warten: el plazo de prescripción para declarar y exigir la responsabilidad frente al responsable subsidiario debe computarse desde el momento en que la insolvencia del deudor principal haya quedado suficientemente constatada por datos objetivos que pudieran resultar del procedimiento concursal, aun cuando la declaración de fallido se haya dictado con posterioridad, die Frist, um die Haftung gegenüber dem subsidiär Haftenden zu erklären und geltend zu machen, läuft ab dem Zeitpunkt, zu dem die Zahlungsunfähigkeit des Hauptschuldners durch objektive Daten aus dem Insolvenzverfahren hinreichend feststeht, auch wenn die Zahlungsunfähigkeitserklärung später ergeht; der Beschluss über den Abschluss des Verfahrens gilt im Allgemeinen als dieser Zeitpunkt, und ein früherer, etwa der Bericht des Insolvenzverwalters, kann gelten, wenn er die Zahlungsunfähigkeit schon bewies, denn la Administración no puede retrasar injustificadamente la declaración de fallido con el único efecto de posponer artificialmente el inicio del plazo de prescripción, die Verwaltung darf die Erklärung nicht ungerechtfertigt verzögern, nur um den Beginn der Verjährung künstlich hinauszuschieben.

Die Sozialversicherung tut dasselbe, nach eigenen Regeln

Die Schulden, die eine Gesellschaft bei der Sozialversicherungskasse hinterlässt, vor allem unbezahlte Beiträge, folgen einem parallelen Weg. Das Sozialversicherungsgesetz macht diejenigen für die Zahlung verantwortlich, denen die Vorschriften sie auferlegen, y, además, los que resulten responsables solidarios, subsidiarios o sucesores mortis causa de aquellos, por concurrir hechos, omisiones, negocios o actos jurídicos que determinen esas responsabilidades, en aplicación de cualquier norma con rango de ley, und außerdem diejenigen, die sich als gesamtschuldnerisch oder subsidiär Haftende oder als deren Erben erweisen, durch Tatsachen, Unterlassungen oder Rechtsgeschäfte, die diese Haftungen nach irgendeinem Gesetz begründen (Real Decreto Legislativo 8/2015, Artikel 18), und der Arbeitgeber ingresará las aportaciones propias y las de sus trabajadores, en su totalidad, zahlt die eigenen Beiträge und die der Arbeitnehmer in voller Höhe (Artikel 142). Die Beitreibungsverordnung der Kasse, Real Decreto 1415/2004, gibt das Verfahren vor. Gegen einen gesamtschuldnerisch Haftenden erlässt die Kasse nach einem Eröffnungsbeschluss und einer fünfzehntägigen Anhörung eine reclamación de deuda por derivación, und die Forderung umfasst die Hauptschuld, die Zuschläge und die aufgelaufenen Zinsen (Artikel 13). Gegen einen subsidiär Haftenden muss sie zuerst die Zahlungsunfähigkeit des Hauptschuldners feststellen: una vez constatada la insolvencia del deudor principal, podrá emitirse reclamación de deuda o acta de liquidación contra el responsable subsidiario, nach Feststellung der Zahlungsunfähigkeit des Hauptschuldners kann eine Schuldforderung oder ein Festsetzungsprotokoll gegen den subsidiär Haftenden ergehen, und die Eröffnung der Liquidationsphase eines Insolvenzverfahrens genügt, mit einer Anhörung von fünfzehn Tagen und sechs Monaten zur Zustellung der Forderung (Artikel 14). Die subsidiäre Forderung umfasst la totalidad de la deuda exigible al deudor principal en el momento de su emisión, excluidos recargos, intereses y costas, die gesamte vom Hauptschuldner im Zeitpunkt ihres Erlasses geforderte Schuld ohne Zuschläge, Zinsen und Kosten (Artikel 14), und, sofern ein Gesetz nichts anderes sagt, no podrán exigirse por responsabilidad solidaria, subsidiaria o mortis causa, las sanciones pecuniarias, Geldbußen können über eine Ableitung überhaupt nicht verlangt werden (Artikel 12). Der Tatbestand, den die Kasse gegen einen Geschäftsführer anführt, ist dasselbe Verhalten, das das Finanzamt beschreibt, über die gesellschaftsrechtlichen Pflichten und die Zweimonatsregel, die der Schwesterartikel erklärt, weshalb eine Schließung, die den einen Gläubiger zufriedenstellt, meist auch den anderen zufriedenstellt.

Bevor es passiert: die Schließung in der richtigen Reihenfolge

Die meisten Ableitungen gegen Geschäftsführer auf den Kanarischen Inseln entstehen in einer Gesellschaft, die aufgehört hat, nicht in einer, die betrogen hat, und Artikel 43.1.b stellt ihrem Geschäftsführer eine einzige Frage: Haben Sie lo necesario para su pago getan, das Nötige zur Zahlung dessen, was bei der Einstellung der Tätigkeit offen war? Eine Gesellschaft, die nicht mehr erklärt und zahlt, während sie noch tätig ist, hat den Tatbestand des Artikels 43.2 und die Zuschläge und Geldbußen für verspätete Einreichung bereits erfüllt; eine Gesellschaft, deren Eigenkapital unter die Hälfte des Stammkapitals gefallen ist, hat einen Auflösungsgrund, ebenso eine, die seit mehr als einem Jahr untätig ist; das Kapitalgesellschaftsgesetz gibt den Geschäftsführern el plazo de dos meses para que adopte el acuerdo de disolución, zwei Monate, damit die Versammlung den Auflösungsbeschluss fasst (Real Decreto Legislativo 1/2010, Artikel 365), und ein Geschäftsführer, der innerhalb dieser zwei Monate Insolvenz beantragt oder dem Gericht Restrukturierungsverhandlungen anzeigt, ist von der gesamtschuldnerischen Haftung für spätere Schulden befreit (Artikel 367). Der Artikel der Kanzlei über die Schließung eines Unternehmens in Spanien führt durch die letzten Erklärungen, die Auflösung, die Liquidation und die Abmeldung; der steuerliche Teil dieser Reihenfolge ist das, was ein Geschäftsführer später in der Anhörung des Artikels 124 vorlegt.

  • Antworten Sie auf den Eröffnungsbrief binnen der fünfzehn Tage, schriftlich. Schweigen wird als Zustimmung gelesen; der Madrider Geschäftsführer des Falls von 2026 hatte die Anhörung verstreichen lassen, und es brauchte sechs Jahre und ein Urteil des Obersten Gerichtshofs, um das Ergebnis rückgängig zu machen.
  • Verlangen Sie die vollständige Akte. Die Prüfungs- und Bußgeldverfahren gegen die Gesellschaft gehören mit ihren Zustellungen von Rechts wegen in die Ableitungsakte; fehlen sie, sagen Sie es in den Einwendungen und noch einmal im Rechtsbehelf.
  • Lassen Sie das Finanzamt Ihr Verhalten benennen. Nach Artikel 43.1.a muss der Bescheid sagen, was Sie getan oder unterlassen haben, das zur Zuwiderhandlung der Gesellschaft führte; ein Bescheid, der die Pflichten eines ordentlichen Kaufmanns und die Registereintragung zitiert, ist der, den der Gerichtshof seit 2025 aufhebt.
  • Prüfen Sie die Daten Ihres Amtes. Die Haftung nach 43.1.a trifft die Geschäftsführer, die bei Begehung der Zuwiderhandlung im Amt waren, nach 43.1.b die bei der Einstellung amtierenden; ein vor einem dieser Zeitpunkte eingetragener Rücktritt oder eine spätere Bestellung ist eine vollständige Verteidigung.
  • Prüfen Sie die Reihenfolge der Beitreibung. Die Gesellschaft muss für zahlungsunfähig erklärt worden sein, die gesamtschuldnerisch Haftenden ebenso, und bei einer liquidierten Gesellschaft zuerst die Gesellschafter; eine Ableitung, die einen Schritt überspringt, ist nichtig.
  • Weisen Sie auf den Gesamtschuldner hin, wenn es einen gibt. Der Partner, der die Kasse behielt, der Käufer, der die Vermögenswerte übernahm: Seit November 2025 muss das Finanzamt einen begründeten Hinweis prüfen, bevor es zu Ihnen kommt.
  • Zählen Sie die vier Jahre. Ab der letzten Beitreibungshandlung gegen die Gesellschaft oder, in einem Insolvenzverfahren, ab dem Zeitpunkt, zu dem ihre Zahlungsunfähigkeit objektiv feststand; eine alte Gesellschaftsschuld mit später Zahlungsunfähigkeitserklärung ist das Erste, was zu prüfen ist.
  • Entscheiden Sie über die Geldbußen mit dem Kalender in der Hand. Einverständnis und schnelle Zahlung senken eine abgeleitete Geldbuße um 30 % und dann um 40 %, und jeder Rechtsbehelf nimmt die erste Ermäßigung zurück; die ermäßigte Geldbuße gegen die Kosten des Rechtsbehelfs zu rechnen ist eine Kalkulation, kein Reflex.
  • Rollen Sie den Bescheid neu auf, wenn die Gesellschaft es nie tat. Der Geschäftsführer darf den Bescheid der Gesellschaft in Form und Sache bestreiten, selbst nach einem rechtskräftigen Urteil gegen die Gesellschaft; eine Gesellschaft, die nichts eingereicht hat, hat Ihnen die erste echte Verteidigung hinterlassen.
  • Beantragen Sie die Aussetzung der Schuld gegen Sicherheit und lassen Sie die Geldbuße sich selbst aussetzen. Die abgeleitete Geldbuße stoppt mit der Anfechtung; die abgeleitete Schuld stoppt nur mit Sicherheit, und die Vollstreckungszuschläge laufen darauf ab dem Tag, an dem die Zahlungsfrist endet.

Was unser Team tut

Unsere steuerrechtliche Abteilung in Caleta de Fuste und Costa Calma übernimmt das Gespräch mit dem Finanzamt und der Sozialversicherungskasse an dem Tag, an dem der Eröffnungsbrief eintrifft: Sie liest die Ableitungsakte gegen die eigene Geschichte der Gesellschaft, schreibt die Einwendungen binnen der fünfzehn Tage, fordert die fehlenden Verfahren an, ficht die Bescheide an, die die Gesellschaft nie angefochten hat, wägt die Ermäßigungen gegen den Rechtsbehelf ab und reicht die Beschwerde beim regionalen Wirtschaftsverwaltungsgericht ein und, wo es sich lohnt, beim Gericht. Für den Geschäftsführer, der noch keinen Brief erhalten hat, schließen dieselbe Abteilung und unsere Unternehmensberatung Gesellschaften auf Fuerteventura in der Reihenfolge, die dem Finanzamt nichts zum Ableiten lässt. Vereinbaren Sie einen Termin und bringen Sie den Brief, die letzten Abschlüsse der Gesellschaft und die Daten Ihrer Bestellung und Ihres Rücktritts mit.

Häufige Fragen

Die Gesellschaft war beschränkt haftend. Wie kann das Finanzamt zu mir kommen?

Weil das Abgabengesetz ihm erlaubt, Sie aus bestimmten Gründen für die Schulden der Gesellschaft haftbar zu erklären: Verursachen oder Mitwirken an einer Zuwiderhandlung, Verbergen des Gesellschaftsvermögens, Geschäftsführer einer Gesellschaft zu sein, die Zuwiderhandlungen beging, oder Geschäftsführer einer Gesellschaft, die mit offenen Steuerschulden den Betrieb einstellte, ohne dass Sie das Nötige zu ihrer Zahlung taten. Die ersten beiden machen Sie zum Gesamtschuldner; die anderen beiden sind subsidiär, das Finanzamt muss also zuerst die Gesellschaft für zahlungsunfähig erklären, und der Oberste Gerichtshof verlangt seit 2023, dass es ein schuldhaftes Verhalten von Ihnen beweist, nicht bloß Ihren Titel.

Ich habe einen acuerdo de inicio erhalten. Welche Fristen gelten?

Fünfzehn Tage ab dem Tag nach der Zustellung für Einwendungen und Unterlagen, und das Finanzamt hat sechs Monate ab der Eröffnung, um den Bescheid zuzustellen. Erklärt der Bescheid Sie für haftbar, haben Sie die gewöhnliche Zahlungsfrist einer festgesetzten Schuld, bis zum Zwanzigsten des Folgemonats oder bis zum Fünften des übernächsten Monats je nach Zustellungsdatum, und einen Monat für den Rechtsbehelf, als Einspruch oder beim regionalen Wirtschaftsverwaltungsgericht. Der Rechtsbehelf setzt die abgeleiteten Geldbußen automatisch aus; die abgeleitete Schuld wird nur gegen Sicherheit ausgesetzt.

Umfasst die Ableitung die Geldbußen der Gesellschaft?

Nach 43.1.a und den beiden gesamtschuldnerischen Tatbeständen ja; nach 43.1.b, der Gesellschaft, die bloß aufgehört hat, nein. Wo Geldbußen eingeschlossen sind, muss das Finanzamt Ihnen in seinem Vorschlag die Einverständnisermäßigung von 30 % anbieten, und weitere 40 % gelten, wenn Sie in der freiwilligen Frist ohne Rechtsbehelf zahlen; jeder Rechtsbehelf gegen den Bescheid nimmt die Einverständnisermäßigung zurück. Die Ermäßigungen gelten nicht für den Verschleierungstatbestand.

Ich bin zwei Jahre vor dem Zahlungsstopp der Gesellschaft zurückgetreten. Hafte ich noch?

Nicht nach Artikel 43.1.b, der auf die bei der Einstellung amtierenden Geschäftsführer abstellt, und nicht nach 43.1.a für Zuwiderhandlungen nach Ihrem Rücktritt, sofern der Rücktritt eingetragen wurde; der Oberste Gerichtshof hat wiederholt, dass das Finanzamt von der Handelsregistereintragung ausgeht. Ein faktischer Geschäftsführer, der die Gesellschaft nach seinem Rücktritt weiterführte, ist ein anderer Fall, ebenso der Geschäftsführer, der beim Verbergen von Vermögen mitwirkte, wo der Tatbestand gar nicht vom Amt abhängt.

Wie lange hat das Finanzamt Zeit, zu mir zu kommen?

Vier Jahre, für einen subsidiär Haftenden gerechnet ab der letzten der Gesellschaft oder einem Gesamtschuldner zugestellten Beitreibungshandlung, meist ihrer Zahlungsunfähigkeitserklärung, wobei jede Unterbrechung gegen die Gesellschaft auf Sie durchschlägt. Hat die Gesellschaft ein Insolvenzverfahren durchlaufen, so läuft die Frist nach dem Urteil des Obersten Gerichtshofs vom April 2026 ab dem Zeitpunkt, zu dem die Zahlungsunfähigkeit in diesem Verfahren objektiv feststand, nicht ab einer vom Finanzamt verzögerten Zahlungsunfähigkeitserklärung.

Angaben geprüft im Oktober 2026 (Ley 58/2003, Artikel 28, 35, 41, 42, 43, 62, 66, 67, 68, 76, 81, 174, 175, 176, 188 und 212, in der am 21. Oktober 2026 geltenden Fassung; Real Decreto 939/2005, Artikel 61 und 124; Real Decreto Legislativo 8/2015, Artikel 18 und 142; Real Decreto 1415/2004, Artikel 12, 13 und 14; Real Decreto Legislativo 1/2010, Artikel 363, 365 und 367; Urteile des Obersten Gerichtshofs, Verwaltungskammer, 1217/2023, 1156/2024, 594/2025, 901/2025, 1416/2025, 275/2026, 332/2026, 465/2026, 545/2026, 764/2026, 766/2026 und 987/2026). Keine Beratung für Ihren Fall: Der geltend gemachte Tatbestand, die Daten Ihres Amtes und die Akte der Gesellschaft entscheiden, was gilt, und auf eine Ableitung wird innerhalb ihrer eigenen Fristen geantwortet.

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